Mit dem E-Bike durch Deutschland

Das Elektrofahrrad ist von unseren Straßen und aus unseren Leben kaum mehr wegzudenken.

Es stellt sich natürlich die Frage, ob wir es uns damit nicht etwas zu leicht machen, und ob unserem Körper die Abkürzung auf dem Weg zur Bewegung und Anstrengung überhaupt gut tut.

Wie alles andere im Leben auch, kann auch das E-Bike nicht nur Vorteile für unsere Lebensführung haben, aber es ist für jeden der es benutzt eine unumstrittene Bereicherung im Alltag.

Menschengruppen, denen es ohne elektronische Hilfe nicht möglich wäre, bestimmte Strecken zurückzulegen sind nun doch dazu im Stande. Und diese Entwicklung ist zweifellos eine schöne.

Die Auswahl an Elektro-Fahrrädern ist natürlich mit der außerordentlichen Nachfrage gewachsen. Nun gibt es nicht nur sehr viele unterschiedliche Hersteller, sondern auch so einige gängige Fahrradarten mit Elektroantrieb. Ob E-Citybike, E-Trekkingbike, E-Rennräder, oder doch etwas anderes, es ist tatsächlich für jeden etwas dabei.

Die Mitarbeiter der Redaktion von focus.de haben bereits einen hilfreichen Artikel über die gängigsten E-Bike Typen und deren Rolle in unserer Straßenverkehrsordnung zusammengestellt.

So kann man leichter abwägen, welches das richtige Bike für die eigenen Bedürfnisse ist und wie man Regelverstöße umgeht.

Mit einem S-Pedelec ist man zum Beispiel so schnell unterwegs, dass es gesetzlich als Kleinkraftrad angesehen wird, und nicht anders als ein Auto eines Führerscheins, einer Zulassung und einer gültigen Versicherung bedarf.

Selbstverständlich ist ein E-Bike auch noch benutzbar, wenn einem der Strom ausgeht – doch es ist tatsächlich nicht allzu schwer, auch lange Touren so zu planen, dass man eine oder mehrere Aufladestationen auf dem Weg hat.

Im Internet lassen sich sämtliche Ladestationen problemlos finden. Fahrrad.de bietet sogar eine App bei Google Play und im App Store an, mit der man Ladestationen ohne Schwierigkeiten angezeigt bekommen kann.

In den Aspekten der Lebensdauer, Reichweite und der Ladezeit unterscheiden sich die Akkus teilweise recht stark untereinander. Wer also mit dem Gedanken spielt, in ein E-Bike zu investieren, der sollte sich nicht nur gut beraten lassen, sondern sich auch selbst vergegenwärtigen, worauf es ihm ankommt und was genau von dem neuen Fahrrad erwartet wird.

So kann das vollständige Aufladen zwischen einer und fünf Stunden dauern. Wenn man das Rad zuhause aufladen kann, wird das kaum einen Unterschied machen, doch wenn Sie auf einer Tour fünf Stunden totschlagen müssen, bevor es weiter gehen kann, dann wird das gewiss nicht allzu oft Spaß machen.

Die Vorstellung eines E-Bikes ist gewiss nicht ohne ihre Reize. Den Weg zur Arbeit treten und sich vor Arbeitsbeginn aus den verschwitzten Klamotten schälen müssen? Solche Erfahrungen gehören dann, genau wie das Schnaufen und Keuchen beim Bergauffahren, der Vergangenheit an.